In drei Schritten zur laufenden Demo
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Zehn Arbeitstage, zehn Use Cases
Alle Screenshots stammen aus den laufenden Demo-Dashboards. Jedes beschriebene Szenario lässt sich in der Testinstanz selbst auslösen.
Woher die Demodaten kommen
Jedes Demo-Gerät folgt seiner Gattung.
Die Windleistung rechnet an der Anlagenkennlinie, der Klärwerks-Zulauf am Tagesgang, die Ladepark-Last am Nutzerverhalten. Werte bleiben im physikalisch plausiblen Bereich.
Sieben Tage Vergangenheit ab Minute eins.
Beim Installieren des Templates wird die Historie rückwirkend erzeugt – Trends, Wochenvergleiche und Berichte sind sofort gefüllt statt leer.
Nach 3–6 Minuten Warmup senden die Geräte weiter.
Mit Tages-, Wetter- und Schichtverläufen statt gleichförmigem Rauschen – auch über Nacht und übers Wochenende.
Kennzahlen folgen Branchenwerten.
Kapazitätsfaktor, Reinigungsgrad oder Umschlagleistung liegen dort, wo sie in echten Anlagen liegen – nicht auf glatten Wunschwerten.
Störungs-Szenarien lassen sich gezielt auslösen.
So feuern die Alarmregeln gegen echte Grenzwerte, statt im Demo-Termin stumm zu bleiben.
Störungen auf Knopfdruck.
Sturmfront, Redispatch oder Pumpenausfall starten Sie im Szenarien-State selbst – reproduzierbar, so oft Sie wollen.
Jedes Demo-Gerät folgt seiner Gattung.
Die Windleistung rechnet an der Anlagenkennlinie, der Klärwerks-Zulauf am Tagesgang, die Ladepark-Last am Nutzerverhalten. Werte bleiben im physikalisch plausiblen Bereich.
Sieben Tage Vergangenheit ab Minute eins.
Beim Installieren des Templates wird die Historie rückwirkend erzeugt – Trends, Wochenvergleiche und Berichte sind sofort gefüllt statt leer.
Nach 3–6 Minuten Warmup senden die Geräte weiter.
Mit Tages-, Wetter- und Schichtverläufen statt gleichförmigem Rauschen – auch über Nacht und übers Wochenende.
Kennzahlen folgen Branchenwerten.
Kapazitätsfaktor, Reinigungsgrad oder Umschlagleistung liegen dort, wo sie in echten Anlagen liegen – nicht auf glatten Wunschwerten.
Störungs-Szenarien lassen sich gezielt auslösen.
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Störungen auf Knopfdruck.
Sturmfront, Redispatch oder Pumpenausfall starten Sie im Szenarien-State selbst – reproduzierbar, so oft Sie wollen.
Demos
Energie • Erneuerbare • Use Case
Ein Tag als Windpark-Operator
Solution Template „Windpark Monitoring & Forecast“
Mittags der Routineblick ins Dashboard „Wetter & Forecast“: Das Prognose-Panel zeichnet Windgeschwindigkeit und erwartete Energie für die nächsten 24 Stunden — inklusive wachsender Unsicherheit am Horizontende. Der Ertragsbericht des Vortags steht bereit: Energie, Auslastung, Erlös, eine Zeile pro Tag.
Anlage
Offshore-Windpark, 33,6 MW, 8 WEA + Wetterstation
Demo-Geräte
10
Dashboards
Windpark-Leitstand (8 States), Wetter & Forecast
Alarmregeln
8, alle mit CLEAR-Dauerbedingung
So läuft der Tag
Routineblick: 31 MW bei 11 m/s, Kapazitätsfaktor 93 % — der Park fährt knapp unter Nennleistung. Nur WEA 7 läuft wie immer ein paar Grad zu warm.
Die Statuszeile meldet Sturmwarnung (Prognose): 27 m/s im 24-h-Forecast, der Luftdruck fällt. Direktvermarktung informieren, Wartungseinsatz an WEA 7 vorziehen — Stunden bevor die erste Sturmabschaltung greift.
Viel Wind im Marktgebiet, Spotpreis Richtung 1 ct/kWh (Merit-Order) — der Netzbetreiber ruft Redispatch ab: Sollwert 30 %, jede Anlage drosselt, die entgangene Arbeit läuft als Messwert für die Entschädigung mit.
Ertragsbericht des Tages: MWh, Auslastung, Erlös — eine Zeile, prüffähig.
Am Nachmittag fällt der Luftdruck an der Wetterstation kontinuierlich — das erste Anzeichen, noch bevor der Wind dreht. Im Forecast-Panel schieben sich die prognostizierten Böen über die Cut-out-Marke von 24 m/s, und Stunden vor dem Ereignis öffnet die Regel „Sturmwarnung (Prognose)“. Zeit genug, die Handelsposition anzupassen und die Rufbereitschaft zu informieren. Als die Front eintrifft, gehen die Anlagen einzeln in Sturmabschaltung; der Leitstand zeigt, welche WEA steht und welche noch einspeist, bis der Park planmäßig vom Netz ist — und nach Durchzug automatisch wieder anläuft.
Der Netzbetreiber fordert Drosselung auf 30 % Sollwert. Im Szenario „Redispatch“ fährt der Park herunter, und die Plattform schreibt die entgangene Leistung als eigenen Messwert mit. Der Erlösausfall rechnet gegen den Merit-Order-Spotpreis — viel Wind drückt den Preis, das berücksichtigt die Rechnung. Am Ende steht der belastbare Beleg für den Entschädigungsanspruch nach EnWG, statt einer Excel-Schätzung.
WEA 7 läuft konstruktionsbedingt warm — im Szenario steigt die Generatortemperatur über die Warnschwelle von 95 °C. Der Alarm nennt Anlage und Messwert, das Anlagen-Detail zeigt Pitch, Rotordrehzahl und Temperaturverlauf nebeneinander. Bei 105 °C würde die Anlage stoppen; so bleibt Zeit, die Leistung zu reduzieren und den Serviceeinsatz zu planen, statt einen ungeplanten Stillstand zu erklären.
E-Mobilität • Energie • Use Case
Ein Tag als Betriebsleiter eines Ladeparks
Solution Template „E-Ladepark mit PV & Speicher“
Im Ladepunkt-Detail liest sich jede Ladung wie ein Protokoll: Ladekurve mit Taper ab 60 % Fahrzeug-SoC, Energiemenge, Belegungszeit. Das Netzband — die vertraglich vereinbarte Bezugsgrenze — steht als Regler direkt im Dashboard; die Alarmregel rechnet gegen den eingestellten Wert.
Anlage
Autohof: 4× HPC 300 kW, 4× AC 22 kW, PV 400 kWp, Speicher 1 MWh/150 kW
Demo-Geräte
12
Dashboards
Ladepark-Leitstand (8 States), PV & Prognose
Alarmregeln
8, alle mit CLEAR-Dauerbedingung
So läuft der Tag
Die Energiefluss-Karte zeigt grün: PV 170 kW, Autarkie 100 %, der Speicher lädt in der Mittagssenke bei 4,7 ct/kWh — die halbe Arbitrage.
Abend-Peak: die HPC-Säulen im Steilstück der Ladekurve, der Spot bei 12 ct. Der Speicher entlädt mit 150 kW und kappt die Netzspitze — eine Viertelstunde über dem Vertragsband würde den Leistungspreis für zwölf Monate setzen.
Ladepunkt 6, der übliche Verdächtige: Blockierer, 32 Minuten belegt ohne zu laden — Alarm, Blockiergebühr, Ansprache am Platz.
Tagesbilanz: Ladeerlös, PV-Anteil und die Arbitrage-Ersparnis des Speichers als eigener Zähler.
Ladepunkt 6, notorischer Kandidat: Das Fahrzeug ist seit 40 Minuten voll, steht aber weiter auf dem Schnelllader. Nach 30 Minuten Standzeit ohne Ladung öffnet der Blockierer-Alarm — auf einem 300-kW-HPC ist das entgangener Umsatz, kein Komfortproblem. Der Leitstand zeigt Belegung gegen tatsächlichen Ladestrom je Punkt; die Blockiergebühr lässt sich mit Daten begründen.
Die 24-h-Prognose legt Ladelast und PV-Ertrag übereinander: Am frühen Abend, wenn die Sonne fällt und der Reiseverkehr lädt, droht der Netzbezug das Vertragsband zu reißen. Die Regel „Netzspitze (Prognose)“ warnt Stunden vorher. Im Szenario entlädt der Speicher in die Spitze, die Energiefluss-Karte dreht den Pfeil, und der Tageszähler rechnet mit, was die Arbitrage gespart hat — Netzband gehalten, ohne einen Ladepunkt zu drosseln.
Gleiche Sonne, ungleiche Strings: String 2 liefert seit Tagen ein paar Prozent weniger — Verschmutzung. Die Minderertrags-Regel vergleicht nur bei Sonnenschein (Doppel-Filter, damit Nächte und Wolken keine Fehlalarme werfen). Der Alarm macht aus schleichendem Ertragsverlust einen Reinigungsauftrag mit Datum.
Energie • Speicher • Use Case
Ein Tag als Betriebsführer eines Batteriegroßspeichers
Solution Template „Batteriegroßspeicher“
Das Rack-Detail zeigt Lade- und Entladezyklen im Zeitverlauf; die Steuerungsansicht setzt Sollwerte direkt am System. Wer den Speicher zum ersten Mal sieht, nimmt die geführte Tour — sie läuft die States in der Reihenfolge ab, in der ein Betriebsführer denkt.
Anlage
Batteriespeicher-System mit 4 Racks
Demo-Geräte
5
Dashboards
Batterie-Monitoring (Flotte, Rack, Tour), Steuerung, Garantiebericht
Alarmregeln
3 — Ladezustand, Temperatur, Gesundheitszustand
So läuft der Tag
Flottenblick: vier Racks, SoC/SoH/Temperatur nebeneinander. Pack 4 steht wie jeden Morgen in der SoH-Warnung — die Tauschfrage ist ein Wann, kein Ob.
Pack 2 fährt seine Abendspitze und rutscht unter 25 % SoC — die Warnung gehört zu seinem Lastprofil, der Chart zeigt warum.
Pack 3 meldet 44,8 °C: das Kühlungsproblem. Der Alarm kommt, bevor das Derating eingreifen müsste.
Der Garantiebericht stellt Vollzyklen und Kapazitätsverlust gegen die Garantiekurve des Herstellers — die Grundlage für den Gewährleistungsfall.
Rack 2 kühlt schlecht — an heißen Tagen wandert die Zelltemperatur während der Abendspitze Richtung Grenzwert. Der Temperatur-Alarm öffnet, das Rack-Detail zeigt die Kurve gegen die Nachbar-Racks: gleiche Last, höhere Temperatur, das Delta wächst mit jedem Zyklus. Entscheidung mit Daten: Leistung des Racks begrenzen und die Kühlung im nächsten Wartungsfenster prüfen, statt das ganze System zu drosseln.
Rack 3 hat gealterte Zellen. Der Garantiebericht stellt gefahrene Vollzyklen und gemessenen Kapazitätsverlust gegen die Garantiekurve des Herstellers — fällt die Ist-Kapazität unter die zugesicherte Linie, steht der Nachweis schwarz auf weiß, je Rack und fürs Gesamtsystem. Aus „das Rack fühlt sich schwächer an“ wird ein belastbarer Gewährleistungsanspruch mit Zyklenzählung.
Nach einer langen Vermarktungsphase nähert sich der Ladezustand der unteren Schwelle. Der Alarm „niedriger Ladezustand“ öffnet, solange noch Handlungsspielraum bleibt: Nachladen einplanen oder die nächste Entladung kappen. Die CLEAR-Bedingung schließt den Alarm erst, wenn der SoC nachhaltig zurück im Band ist — kein Alarm-Geflacker an der Schwelle.
Energiewirtschaft • Submetering • Use Case
Ein Tag als Messstellen-Manager
Solution Template „Multi-Utility-Submetering“
Der Verbrauchs- und Kostenbericht rechnet mit dem hinterlegten Energiepreis je Tag ab; die Zählergesundheit-Ansicht sortiert das Portfolio nach Auffälligkeit — Spannungsband, Spreizung, Kommunikation.
Anlage
Liegenschaft mit Strom-, Wasser- und Wärmezählern
Demo-Geräte
8
Dashboards
Metering-Leitstand, Lastmanagement, Verbrauchs- & Kostenbericht
Alarmregeln
8 — u. a. Lastband, stummer Zähler, Nachtfluss, Rückfluss
So läuft der Tag
Erste Frage des Tages: Ablesequote. 99,2 % — ein Wärmezähler schweigt seit 40 Minuten, Ticket raus, bevor daraus ein Abrechnungsloch wird.
Der Lastgang kratzt am Vertragsband: 96 % in der laufenden Viertelstunde. Lasten schieben — eine einzige ¼-h darüber setzt den Leistungspreis für zwölf Monate.
Rückblick auf die Nacht: Zähler W-12 hatte durchgehend Nachtfluss — der klassische Leckage-Verdacht, der Installateur bekommt die Kurve gleich mit.
Tagesbericht je Zähler: Verbrauch, Spitze, Kosten — fertig für die Nebenkostenstelle.
Stromzähler 3 hat seit dem Vormittag keinen Stand geliefert. Die Regel „stummer Zähler“ öffnet nach der Karenzzeit — nicht beim ersten verpassten Intervall, sonst meldet jede Funkdelle. Im Zähler-Detail: letzter Stand, letzte Kommunikation, Signalhistorie. Aus der Ferne klären, ob Funkloch oder Gerätedefekt, bevor ein Monteur fährt — und bevor am Monatsende ein Schätzwert in der Abrechnung steht.
Zwischen zwei und vier Uhr nachts sollte durch den Wasserzähler praktisch nichts fließen. Tut es aber: konstanter Durchfluss in der Nachtruhe, die Nachtfluss-Regel öffnet. Das ist das klassische Leckage-Muster — ein tropfender Strang, ein defektes Ventil. Der Verlauf im Zähler-Detail zeigt, seit wann; die Meldung an den Betreiber geht mit Kurve statt Vermutung raus.
Die Liegenschaft nähert sich der vereinbarten Lastgrenze. Das Lastband steht als Regler direkt im Lastmanagement-Dashboard: Wert verstellen, und die Alarmregel rechnet ab sofort gegen die neue Grenze — der Quotient Last/Band entsteht als eigener Telemetrieschlüssel. Beim Überschreiten öffnet der Alarm, der Bericht weist die Viertelstunden aus. Grundlage fürs Gespräch mit dem Mieter oder für den atypischen Netznutzungsantrag.
Kommunal • Use Case • Wasserwirtschaft
Ein Tag als Betriebsleiter im Klärwerk
Solution Template „Klärwerk Monitoring & Compliance“
Der Compliance-Tagesbericht des Vortags liest sich wie das Betriebstagebuch: NH4-N-Mittel und -Maximum, P-Mittel, behandelte Menge, Energie-Kennzahl, Status eingehalten oder überschritten. Eine Zeile je Betriebstag — das, was die Aufsichtsbehörde sehen will.
Anlage
Kommunales Klärwerk, 45.000 EW: Zulauf mit RÜB, 2 Belebungsstraßen, Ablauf-Analytik, Wetterstation
Demo-Geräte
6
Dashboards
Klärwerk-Leitstand (8 States), Wetter & Bericht
Alarmregeln
8, alle mit CLEAR-Dauerbedingung
So läuft der Tag
Trockenwetter, 88 L/s, NH4-N bei 16 % des Überwachungswerts — die Statuszeile meldet: alle Werte eingehalten.
Der Nowcast zeigt die Regenzelle: Mischwasserwarnung (Prognose), die Zulaufbalken liegen über der hydraulischen Kapazität. Belüftung vorsorglich hoch — die Nitrifikation leidet zuerst.
Der Stoß ist da: 320 L/s, RÜB bei 75 % (ab 90 % droht die Entlastung in den Vorfluter), O2 in Straße 1 bei 0,8 mg/L, Gebläse auf Volllast.
Der Compliance-Tagesbericht schreibt sich selbst: Tagesmittel, Maximum, Menge, kWh/m³ — Status „eingehalten“, fürs Betriebstagebuch.
Das Radar-Nowcast-Panel zeichnet die nächsten Stunden: Die prognostizierten Zulaufspitzen schieben sich als rote Balken über die hydraulische Kapazität der Anlage. Die Mischwasserwarnung öffnet, bevor der erste Tropfen fällt. Jetzt zählt Vorlauf: Becken vorentleeren, Rechen kontrollieren, Straße 2 auf Volllast. Als der Regen kommt, zeigt der Zulauf-State, wie nah das Regenüberlaufbecken an der Entlastung ist — und ob die Vorbereitung gereicht hat, den Abschlag ins Gewässer zu vermeiden.
Der Schlammindex in Belebungsstraße 2 klettert — Blähschlamm-Verdacht. Der SVI-Alarm öffnet, das Straßen-Detail legt Sauerstoff, Gebläseleistung und Schlammindex übereinander: Das O2-Sollband wurde nachts unterschritten, die Fadenbakterien hatten ihre Chance. Sollwert nachziehen, Gebläse hochfahren, Entwicklung über die CLEAR-Dauerbedingung verfolgen — der Alarm schließt erst, wenn der Index nachhaltig fällt.
Nach der Regenfront arbeitet die Biologie am Limit, der NH4-N-Wert im Ablauf steigt. Der Überwachungswert steht als Regler im Steuerungs-State — die Alarmregel folgt dem eingestellten Wert. Der Alarm kommt, bevor der behördliche Grenzwert reißt: Zeit, die Belüftung zu erhöhen und die Beschickung zu verschieben. Im Tagesbericht steht am Ende, ob der Betriebstag als eingehalten zählt — inklusive des Maximums, das die Behörde abfragt.
Facility • Smart Building • Use Case
Ein Tag als Facility Manager
Solution Template „Bürogebäude“
Das Energie-Dashboard stellt PV-Ertrag gegen Gebäudelast; die Klima-und-Bausubstanz-Ansicht rechnet, was kein Sensor direkt misst: Taupunkt nach Magnus, Oberflächentemperatur über den fRsi-Faktor der Außenwand, Stunden über der Keimgrenze.
Anlage
Bürogebäude: 10 Räume auf 2 Etagen, PV-Anlage
Demo-Geräte
13
Dashboards
Gebäude-Leitstand mit Grundrissen, Energie & Solar, Klima & Bausubstanz
Alarmregeln
8 — u. a. CO₂, Schimmelgefahr, „gebucht aber leer“, Lastspitze
So läuft der Tag
Der Grundriss statt Kachelraster: Raum 2.03 leuchtet violett — gebucht, aber leer. Nach 20 Minuten ohne Person gibt der Alarm die Buchung frei.
Raum 1.06 an der Wärmebrücke (fRsi 0,55): die gerechnete Wandfeuchte kriecht über die Keimgrenze von 80 %. Lüftungs-Boost, lange bevor Tauwasser sichtbar wäre.
Wolkenzug: die PV bricht ein, der Netzbezug springt sichtbar ein — Eigenverbrauch und Autarkiegrad im Energieband.
CO₂-Ranking der Räume und der Tagesbericht: Klima, Fläche, Energie je m².
Das Eckbüro im Erdgeschoss meldet seit Tagen hohe Luftfeuchte bei kühler Außenwand. Die Plattform rechnet Taupunkt und Oberflächentemperatur gegeneinander und zählt die Stunden, in denen die Wandoberfläche in der Keimzone liegt. Der Schimmel-Alarm öffnet Wochen, bevor ein Fleck sichtbar würde — ganz ohne zusätzlichen Wandsensor. Lüftungsintervalle anpassen, Möblierung von der Außenwand rücken, Trend beobachten: Sanierung vermieden statt beauftragt.
Elf Uhr, der Großraum ist voll, die CO₂-Kurve steigt über den Schwellwert. Der Alarm ist an die simulierte Bürozeit gebunden — nachts öffnet hier nichts. Das Raum-Detail zeigt den Zusammenhang von Belegung und Luftqualität; die Lüftung eine Stufe höher, und die CLEAR-Bedingung schließt den Alarm, sobald der Wert nachhaltig fällt. Beschwerden über „stickige Luft“ bekommen eine Kurve statt einer Meinung.
Der Besprechungsraum 2.03 ist den halben Nachmittag geblockt — der Belegungssensor meldet: niemand da. Die Regel „Raum gebucht, aber leer“ verknüpft Buchungsstatus mit gemessener Anwesenheit und macht stille Reservierungen sichtbar. Über Wochen entsteht das Bild, welche Räume wirklich fehlen und welche nur im Kalender voll sind — Grundlage für die Flächenentscheidung, nicht Bauchgefühl.
Fernerkundung • Smart City • Use Case
Ein Tag im städtischen Lagezentrum
Solution Template „Hitzeinseln & Parkraum“
Die Fernerkundungs-Ansicht legt Sentinel-2-Aufnahmen und MODIS-Oberflächentemperatur als Kartenebenen unter die eigenen Messwerte — ohne Zugangsschlüssel, direkt aus offenen Diensten. Satellitenbild und Bodensensor erzählen dieselbe Geschichte aus zwei Höhen.
Anlage
3 Quartiere: Parksensoren je Stellplatzart, 4 Wetterstationen (inkl. Referenz im Umland)
Demo-Geräte
21
Dashboards
Stadt-Leitstand (8 States), Parkraum & Laden (4), Hitzeinseln & Fernerkundung (4)
Alarmregeln
25 — je Stellplatzart eigene, Hitzewarnstufe, Tropennacht, Sensorausfall
Sensorik
Barani MeteoHelix IoT Pro Gen2, Libelium Smart Parking v2
So läuft der Tag
Heißer Tag nach DWD-Definition, Humidex 39 — die Karte zeigt, welches Quartier glüht, Sentinel-2 liegt als Ebene darunter.
Jetzt zeigt sich das eigentliche Problem: UHI-Intensität +5,8 K gegen die Referenzstation im Umland — das Maximum kommt Stunden nach Sonnenuntergang, die Tropennacht zählt mit.
Parkraum: der Ladeplatz am Rathaus ist seit 95 Minuten belegt ohne Ladevorgang, und der Parksensor im Park schweigt seit elf Stunden — zwei Alarme, zwei Arbeitsaufträge.
Am Morgen die Analyse: NDVI, Versiegelung und Albedo erklären, warum genau dieses Quartier die Wärme hält.
Dritter Tag über 30 Grad. Die Differenz zur Umland-Referenzstation wächst, die Hitzewarnstufe fürs dicht bebaute Quartier Mitte schaltet hoch, und die Nacht bringt keine Abkühlung unter 20 Grad — die Tropennacht-Regel öffnet. Auf der MODIS-Ebene glüht die Oberflächentemperatur genau dort, wo die Sensoren es messen. Das Lagezentrum priorisiert: Trinkbrunnen, kühle Orte kommunizieren, und für den Hitzeaktionsplan liegt die Datenreihe vor, die der Gemeinderat sehen will.
Am ZOB blockiert ein Pkw den Busstellplatz. Weil jede Stellplatzart ihr eigenes Geräteprofil hat, hängt die Regel „Pkw auf Busparkplatz“ nur an Bus-Stellplätzen — keine Zeile Script, kein Filter-Gebastel. Im Szenario sendet der betroffene Sensor im Sekundentakt, ohne dass die Schreiblast im Normalbetrieb steigt: Der Verstoß erscheint quasi live, die Streife fährt gezielt statt Streife.
Station Süd verstummt. Die Sensorausfall-Regel öffnet nach der Karenzzeit, der Leitstand zeigt die Lücke im Netz — und wie lange die Nachbarstationen die Fläche rechnerisch noch tragen. Aus 21 Geräten im Feld wird kein Ratespiel: Was fehlt, seit wann, und was bedeutet es für die Hitzewarnstufe, steht in einer Ansicht.
Hafen • Logistik • Use Case
Ein Tag als Schichtleiter im Container-Terminal
Solution Template „Container-Terminal“
Der Anlaufplan legt die 24-h-Kranlast-Prognose gegen die Kapazitätslinie von 110 Moves pro Stunde, ETA-Marker der erwarteten Schiffe inklusive. Das Gate liest Kennzeichen und Containernummern per OCR; die Lkw-Queue ist eine Bestandsgröße aus Ein- und Ausfahrt-Zählern — prüfbar, nicht geschätzt.
Anlage
Trimodales Binnenhafen-Terminal: 2 STS-Kräne, 4 AGVs, 5 Reefer, Gate mit OCR, Anlaufplan
Demo-Geräte
14
Dashboards
Terminal-Leitstand (9 States), Anlaufplan & Gate
Alarmregeln
9, alle mit CLEAR-Dauerbedingung
So läuft der Tag
Erstes Schiffsfenster: beide STS-Kräne arbeiten, 94 Moves/h nahe der Kapazität. Auf der Yard-Karte pendeln die AGVs, Nummer 3 fährt mit 24 % zur Ladestation.
Die Reederei meldet ETA +3 h. Der Anlaufplan zeigt sofort die Peak-Kollision mit dem Abend: 128 Moves/h über der Krankapazität — Schichten und Gate-Besetzung werden umgeplant, Stunden bevor es am Kai eng wird.
Reefer 4 driftet über 3 K vom Soll: das Kühlketten-Budget tickt. Fällt es unter 60 Minuten, wird umgestaut.
Schichtbericht: Moves, LKW, Leistungsspitze gegen das Netzband, aufgelaufenes Lagergeld.
Die MS Rhenus schiebt ihre ETA um vier Stunden — mitten in das Zeitfenster des nächsten Anlaufs. Im Anlaufplan rutschen die ETA-Marker übereinander, die prognostizierte Kranlast durchstößt die 110-Moves-Linie, und „Peak-Kollision (Prognose)“ öffnet Stunden vor dem Engpass. Der Schichtleiter zieht Moves vor, verhandelt ein Zeitfenster, bestellt die Springer-Kolonne — die Entscheidung fällt, solange sie noch etwas kostet außer Geld: nämlich nichts.
Reefer 4 läuft konstruktionsbedingt warm. Als die Abweichung 3 Kelvin übersteigt, öffnet der Kühlketten-Alarm; ab 6 Kelvin wäre die Ladung in Gefahr. Entscheidend ist das Kühlketten-Budget: ein Minutenkonto, das über dem Band fällt und im Band regeneriert. Bei 60 Minuten Restbudget eskaliert die zweite Regel — der Techniker ist am Container, bevor aus einer Temperaturkurve ein Versicherungsfall mit verdorbener Ladung wird.
Morgenspitze: Die OCR-Spur liest langsamer als die Lkw ankommen, die Queue wächst über den Schwellwert, der Gate-Rückstau-Alarm öffnet. Das Gate-Detail zeigt Ankunftsrate gegen Abfertigungsrate und das Kamerabild mit Erkennung. Zweite Spur auf, Yard-Slots für die Welle freiziehen — und nach der Schicht belegt der Verlauf, ob die Maßnahme trug oder nur gefühlt half.
Böen über der Windgrenze: Kran 1 geht in den Windstopp, die Regel öffnet parkscharf. Der Anlaufplan rechnet die verlorenen Moves sichtbar in die Prognose ein — aus „wir hängen hinterher“ wird eine Zahl, gegen die sich die Aufholstrategie planen lässt.
People Flow • Tourismus • Use Case
Ein Tag als Betriebsleiter der Seilbahn
Solution Template „Seilbahn Queue & People Flow“
Das Technik-Dashboard gehört dem Maschinisten: Seilgeschwindigkeit, Seilspannung im Toleranzband 400–420 kN, Schwingung, Motorleistung. Das Stationsdetail zeigt das simulierte Kamerabild mit Personenerkennung — was die Analytik zählt, sieht man daneben.
Anlage
Umlauf-Seilbahn: Kameras Tal- und Bergstation, Antrieb, Seilsensor, 8 Gondeln
Demo-Geräte
12
Dashboards
Seilbahn-Leitstand (7 States), Seilbahn Technik
Alarmregeln
5 — Wartezeit, Kamerabild, Seilspannung, Wind, Halt in Betriebszeit
So läuft der Tag
Morgenwelle an der Talstation: die 3D-Stereokamera zählt den Wartebereich, der Leitstand rechnet die Wartezeit daraus.
140 Personen, 11,8 Minuten — die Statuszeile warnt, der Vergleich mit gestern sagt: noch 20 Minuten bis zum Kipppunkt. Zweite Kraft an die Gruppengasse, der Durchsatz steigt, der Alarm bleibt aus.
Der Wind frischt auf 13 m/s auf: die Anlage drosselt, die Förderleistung sinkt, die Schlangen wachsen sichtbar nach — Seilspannung und Geschwindigkeit stehen im Technik-Dashboard.
Betriebsschluss. Der Tagesbericht hält fest: beförderte Personen, Spitzen-Warteschlange, Spitzen-Wartezeit.
Gegen Mittag steigt der Wind am Seilsensor. Ab 12 m/s drosselt die Bahn — das Streckenprofil zeigt die Gondeln langsamer takten, und an der Talstation wächst die Warteschlange sichtbar nach. Bei 15 m/s öffnet die Windwarnung. Der Betriebsleiter sieht beides in einem Bild: die technische Lage am Seil und ihre Folge im Wartebereich. Durchsage, Personal an die Schlange, und die Entscheidung über einen vorsorglichen Halt fällt mit Zahlen statt Blick aus dem Fenster.
13:40 Uhr, das Seil steht — Sicherheitshalt. Die Regel „Halt in Betriebszeit“ öffnet sofort; nachts, wenn die Bahn planmäßig steht, bleibt sie stumm. Auf dem Streckenprofil ist zu sehen, wo jede Gondel hängt und wie viele Personen an Bord sind. Nach der Wiederanfahrt zeigt die Queue-Kurve, wie lange der Abbau der aufgelaufenen Wartezeit dauert — der Bericht an die Aufsicht schreibt sich aus dem Verlauf.
Ferienbeginn, 10 Uhr, die Talstation läuft voll. Das Wartezeit-Limit steht als Regler im Dashboard — die Alarmregel rechnet gegen den eingestellten Wert. Beim Überschreiten öffnet der Alarm: Zusatzpersonal an den Einstieg, Gästestrom über die Anzeige an der Kasse lenken. Am Abend zeigt der Tagesverlauf, wann die Schlange kippte — und ob das Limit fürs nächste Wochenende anders stehen sollte.
Bäder • Kommunal • Use Case
Ein Tag als Betriebsleiterin des Bäderbetriebs
Solution Template „Personenzählung im Bäderbetrieb“
Die Wirtschaftlichkeits-Ansicht rechnet die Kennzahl, an der ein kommunales Bad tatsächlich gemessen wird: Zuschuss je Gast. Besucherzahlen, Ticketerlöse und Betriebskosten laufen in eine Zahl zusammen, die im Ausschuss besteht.
Anlage
Bäderbetrieb: 2 Bäder, 6 Zählzonen
Demo-Geräte
9
Dashboards
Bäder-Portfolio, Betriebssteuerung, Wirtschaftlichkeit
Alarmregeln
6 — Kapazität, Einlassstopp, Zähldrift, Aufsicht, Zone stumm, Verweildauer
So läuft der Tag
Samstagvormittag: die Schwimmhalle erreicht 92 % der Betriebserlaubnis, die Einlass-Ampel springt auf „knapp“ — noch zwanzig Gäste bis zum Einlassstopp.
Das Aufsichtsverhältnis steht bei 58 von 60 Gästen je Aufsichtskraft (DGfdB R 94.05) — die Pausenablösung wird verschoben.
Zone Sauna meldet 9 % Zähldrift: Kalibrierung fällig — auf einer driftenden Zahl baut man keinen Einlassstopp.
Nach Betriebsschluss der Alarm, den niemand ignoriert: Person nach Betriebsschluss — Kontrollgang, dann Feierabend mit dem Blick auf den Zuschuss je Gast.
35 Grad, Sommerferien: Um 13 Uhr nähert sich das Nordbad der Kapazität. Der Alarm „Kapazität erreicht“ öffnet, kurz darauf die Einlassstopp-Regel. Die Betriebssteuerung zeigt live, wie viele Gäste je Zone sind — Einlass dicht, Kommunikation ans wartende Publikum, und die Zonen-Details zeigen, ob sich der Druck aufs Sportbecken oder die Liegewiese verteilt. Als der Abgang die Ankünfte übersteigt, gibt die CLEAR-Bedingung den Einlass rechnerisch wieder frei.
Nach der Reinigung stimmt etwas nicht: Zone 3 meldet abends noch 12 Gäste, das Bad ist leer. Die Zähldrift-Regel vergleicht die Summe der Zonenbelegungen mit der Bad-Belegung — läuft die Differenz aus dem Band, öffnet der Alarm. Sensor justieren, Bestand nullen, Invariante wieder grün. Ohne die Regel wäre die Drift erst am Wochenende aufgefallen — als falsche Kapazitätsmeldung mitten im Hochbetrieb.
Zwei Kollegen fallen krank aus, die Besucherzahl steigt trotzdem. Die Regel „Aufsicht dünn“ setzt gemeldetes Aufsichtspersonal ins Verhältnis zur Belegung — unterschreitet der Quotient die Schwelle, öffnet der Alarm. Springer anfordern oder Zonen sperren: Die Entscheidung fällt, bevor aus einer Personalfrage ein Sicherheitsthema wird. Der Verlauf dokumentiert für den Träger, dass reagiert wurde.